Die LSAP-Parteispitze wurde auf dem ordentlichen Nationalkongress in Roodt-Syr neu gewählt.
Alex Bodry wurde als
Parteivorsitzender mit 292 Ja-Stimmen (94,19%) in seinem Amt bestätigt.
Yves Cruchten löst Romain Schneider als
Generalsekretär mit 98,69 Prozent der abgegebenen Stimmen ab.
Vizepräsident wird der Sanemer Bürgermeister Georges Engel mit 96,75% der Stimmen, während die auf dem
Kongress der „Femmes socialistes“ frisch gekürte FS-Präsidentin Michèle Diederich nun auch Vizepräsidentin der
Partei wird.
Michèle Diederich verbuchte 271 Ja-Stimmen (90,33%). Als Generalkassiererin wurde auch Jeanne
Welter mit 73,83 Prozent der Stimmen in ihrer Funktion bestätigt.
In die neue Parteileitung wurden gewählt:
Romain
Schneider, Taina Bofferding, Claude Haagen, Marc Angel, Dan Biancalana, Ginette Jones, Fernand Diederich, Cécile
Hemmen, Jean Orlando, Armand Drews, Danièle Kies und Dan Codello.
Mit dem „Gemengeforum“ erhält die LSAP neben der JSL und der FS eine weitere Unterorganisation, die sich
innerhalb der Partei für die kommunalpolitischen Belange einsetzt.
Auf dem Landeskongress in Roodt-Syr konnte das
„Gemengeforum“ mit seinem Initiativantrag zur Festigung der kommunalen Autonomie bereits erste Akzente setzen.
Der Antrag wurde bei einer Enthaltung von den Delegierten abgesegnet.
Daneben haben sich die « Socialistes pour l’intégration et la citoyenneté » als Arbeitsgruppe konstituiert. Die « SPIC
» wird sich künftig verstärkt für die Integration und Partizipation von Zuwanderern in den Parteistrukturen und darüber
hinaus einsetzen.
Die Tagesresolution „Solidaresch aus der Kris, dynamesch an d’Zukunft“ wurde vom LSAP-Kongress mit großer
Mehrheit verabschiedet. Darin wird der Kurs der Partei zur Überwindung der Wirtschafts- und Sozialkrise skizziert.
Der LSAP-Kongress in Roodt-Syr hat darüber hinaus beschlossen, nach den Tripartiteverhandlungen und vor dem
Votum im Parlament über das Maßnahmenpaket der Regierung zu befinden. Damit haben die Sozialisten ihre
politische Marschrichtung für die Zukunft klar festgelegt. Sozialabbau wird es mit der LSAP nicht geben. Vielmehr gilt
es bereits jetzt, die Zeit nach der Krise mit politischer Entschlossenheit und Dynamik vorzubereiten. Deshalb
schlagen die Sozialisten einen Solidarpakt für die Zukunft vor, der klare Prioritäten in den Bereichen soziale
Sicherheit, Bildung, Beschäftigung und Wirtschaft setzt.